Fair Fashion made in Europa – die Lösung?

Fair Fashion made in Europa - die Lösung?

Fair Fashion made in Europa – die Lösung?

Bei Made in Bangladesh oder Made in Vietnam schrecken alle gleich auf, richtig? Made in Europe muss doch viel nachhaltiger, besser und fairer sein, oder? Ist Fair Fashion made in Europa die Lösung?

Denkste! Wir klären heute mal auf, warum meist das “made in” nichts darüber aussagt ob das ganze fair abläuft oder nicht.

Viele große Modekonzerne wie Zara, Esprit und H&M machen sich unsere Denkweise zu Nutze und produzieren in Serbien, Mazedonien, Rumänien und in der Ukraine. In diesen Ländern verdienen die Menschen allerdings noch weniger als in Bangladesh, im Vergleich zu dem was sie zum Leben benötigen! Klar, in Europa ist das Leben auch nochmal teurer.

Im Ostblock verdienen die Arbeiter gerade einmal 14% von dem, was sie eigentlich bräuchten. In Bangladesch sind es 19%, in Indien 26% und in Malaysia 54%.

So verlangen diese Unternehmen dann mehr für die Produkte und ein Hoodie kostet schnell mal das doppelte. Obwohl die Löhne meist immer noch unter Mindestlohn und im Vergleich zum Preis sehr niedrig sind.

Mit Made in Europe investieren diese Konzerne somit vor allem in ihr “grünes Image” und versuchen, mehr Marge für diese Art von Produkten zu erzielen, mit mehr Nachhaltigkeit hat das meist nichts zu tun.

Wusstest du das schon? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar zu diesem Beitrag. Im Myveganfashion Blog findest du noch weitere tolle Beiträge, schau dort gerne einmal vorbei.

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